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3sat Kulturzeit
„Regisseur Thomas Sieben versucht zu fassen, was nicht zu fassen ist: Sein Spielfilm STAUDAMM reflektiert auf ungewöhnliche Weise das Thema Amok, indem er die Realität nach der Tat beleuchtet. Dabei wirft er die Frage auf: Was kann man gegen Amok tun? Das Tempo des Films ist ruhig, und doch ist der Film packend. Keine Plattitüden, keine Anklagen. Der Film versucht zu verstehen. Die Bilder zur Tat entstehen nach und nach im Kopf – bei Roman und beim Zuschauer.“

3sat Kulturzeit
„Eine eindringliche Annäherung an ein heikles Thema.“

ARTE JOURNAL
„Dieser Film macht deutlich, wie viel Potenzial in dem noch jungen Regisseur Thomas Sieben steckt.“

BR Fernsehen kinokino
„STAUDAMM ist äußerst behutsam und sensibel. Ein souveräner Film, getragen vom großartigen Zusammenspiel von Friedrich Mücke und der phänomenalen Liv Lisa Fries. Kein einfaches, aber ein eindringliches Filmerlebnis.“ (Ab Min. 10.30)

SWR Fernsehen „Kunscht!“
„Der Film verzichtet auf inszenierte Gewaltbilder. Roman liest, wir hören zu. In nüchternem Beamtendeutsch wird das Grauen verhandelt – mit ungeheurer Wucht. Kann man und darf man darüber einen Spielfilm machen? Ja. Und zwar genau so.“

MDR Fernsehen „artour“
„Der Film ist eine sehr behutsame, kluge Annäherung an einen Ausnahmezustand der Seele. Wenn es gelänge, diesen rechtzeitig wahrzunehmen, ließe sich vielleicht der nächste Amoklauf verhindern.“

MDR Fernsehen Thüringen Journal
„Ruhig und sensibel nähert sich der Film einem grauenvollen Thema an – STAUDAMM bewegte die Besucher. Ein mutiger deutscher Film.“

RBB Fernsehen „Stilbruch“
„Liv Lisa Fries liegen schwierige Rollen. In ihrem neuen Film STAUDAMM spielt sie die Überlebende eines Amoklaufs.“

Radio Bayern 3
„Ambitioniertes Drama, das mit hervorragenden Darstellern ein schwieriges Thema anpackt.“

Radio B5
„STAUDAMM ist die so genau beobachtete wie sensibel inszenierte Aufarbeitung des Amoklaufs an einer Schule – ungemein intensiv, aber ohne jegliche reißerische Momente.“

Deutschlandfunk „Kultur Heute“
„Eine erstaunlich leise Annäherung an ein Schockthema, ein empfehlenswerter Film. Wie erzählt man von einem Amoklauf, ohne Gewalt zu zeigen, Tote, viel Brutalität und Blut? Das ist das schwierige Unterfangen, dass sich der junge Berliner Regisseur Thomas Sieben vorgenommen hat. Im Vergleich zu den vielen so spektakulären wie spekulativen Annäherungen an das Thema Amoklauf ist die behutsame distanzierte Annäherung dieses klugen Regisseurs an die schrecklichen Geschehnisse scheinbar kühl. Doch der Horror kriecht bald förmlich aus den Akten. Immer besser kann man mit der Zeit dann verstehen, was womöglich im Kopf eines Massenmörders vor sich geht und was das monströse Verbrechen auch mit Laura und Roman anstellt, wie es die Überlebenden zeichnet.“

Deutschlandradio Kultur
„Die ruhigen, schönen Bilder geben dem Zuschauer viel Raum zum Nachdenken. Besonders überzeugend: Die Hauptfigur Laura, gespielt von Liv Lisa Fries. Stark ist auch der Tagebuchtext des Amokläufers.“

Deutschlandradio
„Thomas Sieben zeigt das Psychogramm eines Amokläufers – und geht dabei einen sehr interessanten Weg.”

Deutsche Welle – DW.de
„Es sind Stimmungen, Andeutungen, atmosphärische Hinweise, die der Film gibt, mehr nicht… STAUDAMM überzeugte die Zuschauer.”
Thomas Sieben, Christian Lyra und Liv Lisa Fries im DW-Gespräch

Radio Bayern 1
„Ein sehr wichtiger Kinofilm.“

Radio Bayern 2 Favoriten
„Besonders wertvoll! Die Reduktion äußerer Reize lenkt die Aufmerksamkeit gekonnt auf die inneren Vorgänge. Und so ahnt man: Roman erkennt sich mit seiner eigenen ganzen Verlorenheit im Amokläufer wieder, nur dass sich sein Frust nach innen richtet, nicht gewaltsam nach außen entladen hat. Staudamm ist ein Film über einen Amoklauf, ohne den Amoklauf selbst zu zeigen. Um die seelischen Schockwellen nach der Explosion geht es hier. Ein Film, der die grausame Tat eines Amokläufers nicht entschuldigt, aber zu verstehen versucht, wo es schwerfällt zu verstehen.“

Radio Bayern 2 – Eins zu Eins der Talk
„Preisverdächtig sind die hervorragenden Schauspieler.“ (Interview mit Drehbuchautor Christian Lyra)

Radio Bayern 2
„Ein behutsames, herausragend gespieltes Drama.“

Radio Eins
„Thomas Siebens Filme ernten Lob und Preise. Jetzt ist sein neuer Film STAUDAMM in den Kinos zu sehen. Ein Interview mit Thomas Sieben.“

Radio Fritz – Interview mit Thomas Sieben

Radio SR2
„In Deutschland gab es sechs Amokläufe seit 2002. STAUDAMM wagt sich an diese sensible Thematik.”

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Überzeugend!“

Süddeutsche Zeitung
„Was Regisseur Thomas Sieben auf die Leinwand bringt, ist schmerzhaftes Coming-of-Age vor einer massiv-düster fotografierten Bergkulisse, die den Protagonisten Laura und Roman die Luft zum atmen zu nehmen scheint. Der Film ist am stärksten, wenn er loslässt. So wird der Amoklauf nur in einer Spiegelung dargestellt. STAUDAMM ist ein leiser Film.
Die Münchner mixtvision Mediengesellschaft, die erst seit 2012 Filme in den Verleih nimmt, hat sich auf kleine unabhängige Produktionen spezialisiert. Dort sieht man die Stärke von STAUDAMM vor allem in Sondervorführungen für Schüler und Lehrer, die Bildungsverbände der Bundesländer sind Kooperationspartner der Vorführungen.“

ZEIT.de
„STAUDAMM macht jenen Schrecken spürbar, der sich mit jedem Schulmassaker manifestiert. Es ist die Frage nach dem Warum, die uns nicht loslässt. Und die Ahnung, dass die Täter nicht einfach kranke Killer sind, sondern auch Produkte unserer Gesellschaft. Das Verdienst von STAUDAMM ist es, dieses Gefühl in Bilder zu übersetzen, und nicht mit Erklärungsversuchen zu belehren.
Im Gegensatz zu Gus van Sants Film ‚Elephant‘ hat Thomas Sieben bewusst in seinem stillen fiktiven Drama den eigentlichen Amoklauf ausgespart, um sich mehr auf die Psyche und die Seele seiner Protagonisten zu konzentrieren.“

Focus.de
„STAUDAMM ist ein Kammerspiel, ein Zweipersonenstück, in dem der Erfurter ‚Tatort‘-Kommissar Friedrich Mücke und Liv Lisa Fries (‚Und morgen Mittag bin ich tot‘), die gerade als beste Nachwuchsdarstellerin mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, die Hauptrollen spielen. Die behutsame Annäherung des orientierungslosen Mittzwanzigers und des traumatisierten Mädchens, das den Amoklauf überlebt habt, spielen die beiden mit großem Einfühlungsvermögen und bewunderungswürdiger Bravour.“

WELT am SONNTAG
„Es ist ein ernster Film zu einem komplexen Thema, das den Helden wie den Zuschauer ganz unvermittelt trifft.
Das cineastische Kunststück, das Regisseur Thomas Sieben mit seinem Film vollbringt, besteht darin, dass man die Absicht nicht merkt. STAUDAMM fällt an keiner Stelle mit einer Message ins Haus. Was wir stattdessen sehen, hat Züge einer Liebesgeschichte. Und ist voller Poesie inszeniert.“

tz München
„Dieser stille Film gehört zum Eindrucksvollsten, was das deutsche Kino in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Mit unglaublicher Feinfühligkeit und ohne jedes Pathos erzählt Thomas Sieben Romans und Lauras Reise in die Dunkelheit. Es gibt keine Pistolen in diesem Film. Es gibt keine Rückblenden. Es gibt nur unendliche Trauer, Behutsamkeit, Beklemmung, Angst, aber auch Hoffnung. Nie hat uns eine Schuss-Szene im Film so entsetzt wie hier – mit Romans bloßer Hand als Waffe. Es ist ein kleiner, großer Film. Ein Kammerspiel fürs Innerste der Herzkammern. STAUDAMM verdient jeden Preis – wie auch die beiden Hauptdarsteller Friedrich Mücke und Liv Lisa Fries.“

Abendzeitung München
„Das Kammerspiel verzichtet auf spektakuläre Bilder der Tat, es geht um deren Aufarbeitung, um Trauer und Ohnmacht von Überlebenden, um das Unausgesprochene, das wie ein Schatten über dem Dorf liegt, dessen Bewohner sich nur eines wünschen – Normalität. STAUDAMM bezeichnet nicht nur einen entscheidenden Ort, sondern ist auch Metapher für angestaute Wut und Hass, die Hilflosigkeit und Verlorenheit des Täters, dessen persönliches Drama sich wie ein Kaleidoskop zusammensetzt.“

Münchner Feuilleton
„Thomas Sieben erzählt von den traumatischen Auswirkungen eines Amoklaufs – und inszeniert ganz ohne reißerische Bilder eine heftig-zärtliche Meditation über das Jungsein.
STAUDAMM nähert sich dem Thema auf anderen Wegen – indem er sich dem verweigert, was gerade in filmischer Verarbeitung immer wieder fokussiert wird: dem Gewaltakt selbst.
Eine fragile Liebesgeschichte, die gleichzeitig die Schwere und Hilflosigkeit sichtbar macht, wenn es darum geht, etwas Unmögliches zu bewältigen.”

tip Berlin
„Im bestem Sinne engagiertes Kino, packend und formal hochprofessionell umgesetzt. Thomas Sieben legt zusammen mit Christian Lyra ein stilles Drama vor, dem es gelingt, die Stille zum Reden zu bringen: Die Genauigkeit in der Beobachtung erfüllt das klassische Erzählmodell des Fremden, der als Identifikationsfigur dient und damit das Unvorstellbare ansatzweise begreifbar macht. Konsequent vermeidet der Film jeden Anflug von ‚Gewalt- bzw. Trauerpornografie‘ (Thomas Sieben), indem er die Tat nicht zeigt und sich stattdessen auf die Herausarbeitung der Folgen konzentriert.”

Zitty Berlin
„Ein wichtiger und richtiger Film!“

Tagesspiegel
„STAUDAMM mag Längen haben – wie jedes Begreifen –, auch hält er seine Spannung nicht durch. Und doch macht dieser karge Film vieles hörbar, was er gar nicht ausspricht.“

Berliner Zeitung
„Sensibel nähert sich Thomas Sieben den Auswirkungen eines Amoklaufs an, wobei die Darsteller Friedrich Mücke und Liv Lisa Fries mit einer zarten Romanze große Empathie wecken.“

Berliner Morgenpost
„Gus van Sant hat darüber vor rund zehn Jahren den schmerzhaften Film ‚Elephant‘ gedreht. Ihm folgt nun der deutsche Regisseur Thomas Sieben mit STAUDAMM. In seinem fiktiven Drama steht aber nicht der Amokläufer im Zentrum, sondern die traumatisierten Opfer. Endgültige Wahrheiten gibt es nicht, aber Sieben stellt in seinem Psychogramm des Amokläufers viele Fragen zur Motivation des Täters. Ein bedrückendes, beeindruckendes Kammerspiel.“

Stuttgarter Zeitung
„Das Publikum in Winnenden, das den Kinosaal komplett füllt, ist tief beeindruckt davon, wie es den Künstlern gelungen ist, dieses Thema sensibel, aber auch mit dem Mut, an Grenzen zu gehen, in eine fiktive, aber dennoch sehr realistische Geschichte umzusetzen.“

Nürnberger Zeitung
„STAUDAMM umkreist sein schreckliches Thema auf behutsame Weise: Wir sehen keine brutalen Bilder, nur verwaiste Orte und scheinbar idyllische Landschaften. Was ging in dem jungen Täter vor? Die Antwort bildet den berührenden Höhepunkt des ansonsten fast meditativ stillen Films.“

Hannoversche Allgemeine
„STAUDAMM ist ein inhaltlich zwingendes und formal bemerkenswertes Kammerspiel, farbentleert blass in Grau und Beige gehalten. Ein ruhiger, schmerzhafter, therapeutischer Abstieg in seelische Tiefen, an dessen Ende vielleicht ein neuer Anfang steht.“

Kieler Nachrichten
„Ein schmerzhafter Abstieg in emotionale Untiefen, an dessen Ende ein Neuanfang stehen könnte.“

neues deutschland
„Wie viel von einem Gewalttäter tragen wir uns, wenn wir im Amok-Tagebuch lesen und die Bedrängung, in der hier etwas notiert wurde, sehr gut verstehen können? Sätze wie diesen: ‚Wir sitzen in unseren Zimmern. Und draußen wird unsere Zukunft zerstört. Das schlimmste, was passieren könnte, ist, wenn es noch mehr Fernsehkanäle gäbe. Noch mehr Moderatoren, das würde ich einfach nicht aushalten.’“

Winnender Zeitung
„Der Film erfuhr ausschließlich Zustimmung.“

Thüringer Landeszeitung
„Hier wird ganz ruhig über ein ganz wichtiges Thema erzählt.
Das ist sehenswert. Und wer sich auf die Langsamkeit einlässt, der
wird angerührt. … SEHENSWERT”

Mittelbayerische

„STAUDAMM überzeugte die Zuschauer. Der Film blickt tief hinein in die Abgründe der modernen Gesellschaft, beobachtet, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. In STAUDAMM wird niemand auf die Anklagebank gesetzt.“

Saarbrücker Zeitung
„Ein beeindruckender, auch stilistisch überzeugender Film für die große Leinwand, in den Hauptrollen von Friedrich Mücke und Liv Lisa Fries hervorragend gespielt.”

Pfälzischer Merkur
„Ein ruhiger, konzentrierter Film mit eindringlichen Bildern und einem subtilen Zugang zum Thema Amoklauf.”

Ultimo Bielefeld
„Es soll weder voyeuristische Neugier befriedigt werden, noch verkleisternde Betroffenheit aufkommen. Stattdessen geht es um die noch lange nach der Tat anhaltenden Folgen: Verstörung und Entfremdung.“

Stern.de
„Der Amoklauf hat diese kleine Welt in der Provinz für alle zum Alptraum werden lassen. In diesen Alptraum taucht Thomas Sieben mit „Staudamm“ ein und bringt ein wenig Licht ins Dunkel.“

Bild.de
„Intelligent und sehr eindringlich: Ruhig, besonnen aber doch mit enormer emotionaler Wucht nähert sich dieses Drama dem Thema Amoklauf.“

Huffington Post
„Warum der Film STAUDAMM so wichtig für Deutschland ist: STAUDAMM zeigt mit großartigen Schauspielern einfühlsam, was ein Amoklauf hinterlässt. Das, was bleibt, wenn scheinbar wieder Normalität eingekehrt ist.“

DW.de – Deutsche Welle
„Der Film und somit auch der Zuschauer nähert sich dem Thema an: vorsichtig, distanziert, behutsam. STAUDAMM verzichtet auf einfache Erklärungsmuster.“

fluter.de
„Trauer dient in STAUDAMM nicht der Katharsis, sie muss aus dramaturgischen Gründen auch nicht zwangsläufig auf eine Erlösung hinauslaufen. Im Mittelpunkt steht die Beschäftigung mit dem Gefühl von Verlust. So beiläufig und distanziert, wie Sieben die Begegnungen und Gespräche zwischen Roman und Laura filmt – in langen, ruhigen Einstellungen und knappen Dialogen ohne störende musikalische Untermalung–, registriert seine Kamera den Grad der Entfremdung.“

CINEMA
„Die exzellent geschriebene und genau beobachtete Aufarbeitung eines Amoklaufs – so intensiv, dass es einem fast den Atem raubt.“

The Hollywood Reporter
„Thomas Siebens STAUDAMM ist ein ruhiges, schönes Drama. Der eindringliche, aber nicht pathetische Film findet eine neue Perspektive auf ein vertrautes Thema. Das amerikanische Arthouse-Publikum wird positiv reagieren.”

epd Film
„Zwei junge Menschen auf der Suche nach ihrer eigenen Position, denen wir mit großer Empathie folgen.
Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Szene spürbar. Langsame Einstellungen, zaghafte Gespräche und ruhige Bilder von leeren Straßen im winterlichen Alpenland, all das fügt sich zu einer fragilen Ruhe nach dem Sturm, die niemanden mehr loslässt. In STAUDAMM tasten wir uns mit Roman und Laura durch die Geschehnisse, die immer noch so präsent sind wie damals und registrieren eine merkwürdige Anspannung: Hätte es nicht auch einer von ihnen sein können?“

Blickpunkt:Film
„Sensible Annäherung an einen Amoklauf: Eine heilsame und lange nachwirkende Begegnung mit dem Grauen.”

Filmecho/Filmwoche
„Ein eindringlicher filmischer Blick ins Herz der Finsternis mit viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren.”

Filmdienst
„Dieser Film verdient Respekt. STAUDAMM ist eine erstaunlich leise und unspek­takuläre Annäherung an ein ratlos machendes Jugendphänomen, die sich innerhalb der jede simple Erklärung verweigernden Tradition von Gus Van Sants ‚Elephant‘ bewegt.
Der Film überzeugt durch seine leise, fast dokumentarisch anmutende Inszenierung einer Recherche, die simple Erklärungen des Phänomens jugendlicher Amokläufe bewusst verweigert.“

artechock
„STAUDAMM gelingt das erstaunliche Kunst­stück, die im Zusam­men­hang mit einem Amoklauf äußerst unge­wöhn­liche Romanze so unsen­ti­mental und lebens­nahe darzu­stellen, dass niemals der Eindruck von Kitsch entsteht. Dass dies gelingt, liegt an den sehr realis­ti­schen Dialogen des Drehbuchs und an dem sehr natür­li­chen Spiel von Friedrich Mücke als Roman und von Liv Lisa Fries als Laura. Staudamm erreicht gerade durch seine starke äußer­liche Reduktion eine große innere Fülle und Viel­schich­tig­keit. Der Film ist ein starker Beitrag zu einem schwie­rigen Thema, dessen filmische Aufar­bei­tung hier­zu­lande längst über­fällig war.“

TV Spielfilm
„STAUDAMM rekonstruiert auf ungewöhnliche und ergreifende Art und Weise den Amoklauf in einer bayerischen Schule. Mit einem exzellenten Friedrich Mücke in der Hauptrolle.“

eselsohr (zum DVD Release)
„STAUDAMM nimmt Berührungsängste mit einem Tabuthema. Ohne Schüsse und ohne Tränen werden Antworten vermieden, aber Fragen gestellt und Szenen gezeigt, die nichts erklären und Verstehen ermöglichen.“

programmkino.de
„Das Thema Amoklauf ist einerseits schreckliche Realität. Andererseits löst es, nicht zuletzt durch die Berichterstattung in den Medien, eine morbide Faszination aus. Der junge deutsche Regisseur Thomas Sieben nähert sich dem Massenmord an einer Schule behutsam und ohne falsche Psychologie. Friedrich Mücke zeigt in der Hauptrolle eine großartige Leistung, und auch Nachwuchstalent Liv Lisa Fries macht erneut auf sich aufmerksam. Interessante, eigenständige Perspektiven auf das Thema erreicht das Drehbuch vor allem durch seine Hauptfigur Roman. Er ist keineswegs ein Sympathieträger, sondern wirkt in seiner fast autistischen Verharrung fast wie ein Spiegelbild des Täters. Die Attentäter handeln aus verschiedenen Motiven, sie lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Aber sie sind auch ein Produkt unserer Gesellschaft und nicht einfach nur krank. Dies in einer packenden Spielhandlung aufgelöst zu haben, ist das Hauptverdienst von STAUDAMM.“

Kino-Zeit.de
„Sieben gelingt es, die Spannung zu halten, der inneren Haltung genug Stärke und genug Steigerung zu verleihen, dass STAUDAMM zu einem wichtigen Beitrag zum Thema wird. Ein didaktischer Film, ohne aber platt oder thesenhaft zu werden.”

Cinetastic.de
„STAUDAMM ist ein wichtiger und emotional wuchtiger Film, der sich dem Thema Amoklauf auf ungewöhnliche, aber sehr gelungene Weise nähert. Ohne didaktischen Duktus zeigt STAUDAMM viele Facetten der Thematik, die zum Nachdenken anhalten, und weiß dennoch vor allem emotional zu überzeugen.“

Critic.de
„STAUDAMM entgeht der Klischee- und Stereotypenfalle und findet für die Thematik eine adäquate filmische Form.”

filmstarts.de
„Eine sensible Annäherung an das Phänomen Amoklauf. Kein einfaches, aber ein eindringliches Filmerlebnis.”

kino.de
„Eine intellektuelle Studie, die Emotionen weckt und als Diskussionsgrundlage hervorragt.”

kino-zeit.de
„Ein Kunstgriff, die Geschichte anhand eines Unbeteiligten zu Erzählen, dessen Interesse an dem Amoklauf erst langsam erwacht!”

kinofenster.de
„Gerade die Distanz des unbeteiligten juristischen Assistenten erleichtert dem Publikum, sich dem Verbrechen frei von Voyeurismus zu nähern.
Da Staudamm typische Gefährdungen auf nüchterne Weise beschreibt, kann die Inszenierung Berührungsängste gegenüber dem Tabuthema nehmen.”

filmjournalisten.de

„Kino mit Nachhall. Das Grauen, der Horror, das Unfassbare, das Sensationelle kommt in diesem Film gänzlich umspektakulär daher. Es ist ein einfaches Kino, wie es scheint, das auf cineastischen Firlefanz calvinistisch nüchtern verzichtet. Ein Meisterstück, wie Mücke aus dem Tagebuch des Täters vorliest. Eine respektvollere Annäherung an einen Menschen, der so Furchtbares getan hat, ist schwer vorstellbar.“

Filmkritische Jugend 2013
„Vorsichtig bestückt Sieben die traurige Geschichte mit glücklichen Szenen voller Leben.”

filmosophie.com
„Wie der Film eindrucksvoll zeigt, entsteht der Amoklauf aus der Stille.”

moviesection.de

„Mit großer Ruhe, aber dennoch intensiv und ungemein fesselnd schafft es STAUDAMM, ein differenziertes Bild des „Danach“ zu zeichnen, das Tätermotivation und Opfertrauma gleichermaßen aufgreift. Es ist ein aufwühlender Film, der ein schwieriges und emotionales Thema in das Licht der Öffentlichkeit rückt und dabei ganz ohne Effekthascherei und Schuldzuweisungen dafür wirbt, sich mit dem Thema Amokläufer auseinanderzusetzen. Eine Geschichte, die nachhallt.“

Spielfilm.de
„STAUDAMM beweist, dass weniger tatsächlich manchmal mehr sein kann. In diesem Film entspricht die starke äußere Reduktion einer großen inneren Vielschichtigkeit. Dies ist ein starker Beitrag zu einem schwierigen Thema, dessen filmische Aufarbeitung in Deutschland seit langem überfällig war.“

CURT.de
„Die Faszination des Films besteht gerade aus dem Unausgesprochenen, der Unaussprechlichkeit des Massenmordes. Kaum Musik, trostlose Bilder mit viel Regen, Wolken und Schnee, dazu immer wieder das Beamtendeutsch der Akten – mehr braucht das Drama nicht, um die Leere und Fassungslosigkeit auszudrücken, die seither den Ort fest im Griff haben.“

Oldenburger Lokalteil
„Das Highlight des Tages: STAUDAMM – geschickt und grandios inszeniert. Distanziert und empathisch zugleich.”

Oldenburger Onlinezeitung
„Sehr empfehlenswert! Dieser Film lohnt sich!”

Kulturwelle5.de
„Mit großer Ruhe und ohne Aufregung wird „Staudamm“ zu einem eindringlichen, wenn auch nicht einfachen Filmerlebnis über ein äußerst schwieriges Thema, bei dem man enorme Berührungsängste hat und das doch viel über unsere Gesellschaft aussagt.“

„Sie haben den Schmerz gut eingefangen. Es ist sieben Jahre her und wir suchen noch immer nach Antworten.”
Ein Überlebender des Dawson-College-Amoklaufs nach dem STAUDAMM-Screening beim Filmfestival in Montréal

„Ich weiß, wie das Mädchen sich fühlt, ich bin durch die Gänge gerannt, weg von den Schüssen. Wie Laura sich verhält, nach außen so schroff und cool und unnahbar, kommt dem nahe, wie viele der Überlebenden sind – damals wie heute.”
Eine Überlebende des Dawson-College-Amoklaufs nach dem STAUDAMM-Screening beim Filmfestival in Montréal

Darmstädter Echo
„Das stille Drama STAUDAMM widersetzt sich simplen Erklärungen und entwickelt seine Geschichte raffiniert ganz von den Rändern her.”

Festival TV achtung berlin 2013 – Interview mit Thomas Sieben